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Gehe ruhig und gelassen durch Lärm und Hast und sei des Friedens eingedenk, den die Stille bergen kann.
Stehe, soweit ohne Selbstaufgabe möglich, in freundlicher Beziehung zu allen Menschen.
Äußere deine Wahrheit ruhig und klar und höre anderen zu, auch den Geistlosen und Unwissenden;
auch sie haben ihre Geschichte.

Meide laute und aggressive Menschen, sie sind eine Qual für den Geist.
Wenn du dich mit andern vergleichst, könntest du bitter werden und dir nichtig vorkommen;
denn immer wird es jemanden geben, größer oder geringer ist als du.

Freue dich deiner eigenen Leistungen wie auch deiner Pläne.
Bleibe an deiner eigenen Laufbahn interessiert, wie bescheiden auch immer.
Sie ist ein echter Besitz im wechselnden Glück der Zeiten.

In deinen geschäftlichen Angelegenheiten laß Vorsicht walten; denn die Welt ist voller Betrug.
Aber dies soll dich nicht blind machen gegen gleichermaßen vorhandene Rechtschaffenheit.
Viele Menschen ringen um hohe Ideale;
und überall ist das Leben voller Heldentum.

Sei du selbst, vor allen Dingen heuchle keine Zuneigung.
Noch sei zynisch was die Liebe betrifft;
denn auch im Angesicht aller Dürre und Enttäuschung ist sie doch immerwährend wie das Gras.

Ertrage freundlich-gelassen den Ratschluß der Jahre, gib die Dinge der Jugend mit Grazie auf.
Stärke die Kraft des Geistes, damit sie dich in plötzlich hereinbrechendem Unglück schütze.
Aber beunruhige dich nicht mit Einbildungen.
Viele Befürchtungen sind Folge von Erschöpfung und Einsamkeit
.
Bei einem heilsamen Maß an Selbstdisziplin sei gut zu dir selbst

Du bist ein Kind des Universums, nicht weniger als die Bäume und die Sterne;
du hat ein Recht hier zu sein.
Und ob es dir nun bewußt ist oder nicht;
Zweifellos entfaltet sich das Universum wie vorgesehen.

Darum lebe in Frieden mit Gott, was für eine Vorstellung du auch von ihm hast und was immer dein Mühen und Sehnen ist.
In der lärmenden Wirrnis des Lebens erhalte dir den Frieden mit deiner Seele.

Trotz all ihrem Schein, der Plackerei und den zerbrochenen Träumen ist diese Welt doch wunderschön.

Sei achtsam.

Strebe danach glücklich zu sein.




St.Pauls Cathedral, Baltimor

 

 

Eine Reise 

         von Martin Zoller




Vor nicht allzu langer Zeit wurde eine Seele geboren. Diese Seele hatte keinen spezifischen Namen oder Nationalität. Es war die Art der Seele, die jeder von uns in seinem Körper hat. Zu Beginn ihrer Reise war diese Seele wie jede Seele voll vom Licht, der Inspiration und der Kreativität.

Die meisten dieser Seelen wachsen in einem Land auf, das Mediocristan genannt wird. Unglücklicherweise ist Mediocristan kein Ort, der einer Seele die Freiheit lässt, sich zu entfalten. Mit der Zeit gewöhnt sich die Seele an das Leben in Mediocristan. Sie vergisst ihr inneres Potenzial, ihre kreative Energie und ihre Freiheit.

Manchmal spürt die Seele in Gedenkminuten die innere Wahrheit, sie hört das Flüstern der inneren Stimme und wird in der Erinnerung aufgerüttelt, dass es mehr als die Landschaft, die Tradition und die begrenzten Glaubenssysteme im Leben von Mediocristan gibt.

Manchmal gibt es Seelen, die ihre Träume nie aufgeben. Diese Seelen fühlen immer, dass es mehr zu leben gibt als nur die gattungsspezifische und durchschnittliche Ausbildung und Mentalität von Mediocristan.

Von Zeit zu Zeit gibt es Seelen, die das Risiko eingehen und Mediocristan verlassen. Sie überqueren die Grenzen zu Extremistan, dem Äußersten und sie beginnen, eine vollständig andere Welt zu sehen. Sie ist erfüllt von magischen Erfahrungen, neuen Inspirationen und Herausforderungen. Dort bietet das Leben eine ganz andere Perspektive und viele neue Möglichkeiten. Für die Seelen in Extremistan ist das Leben nicht notwendigerweise einfacher, aber zumindest haben sie die Freiheit, um in ihre eigene Kreativität zu tauchen und ihre eigene Inspiration zu erforschen und auszudrücken.

Einige der Seelen in Extremistan versuchen, nach Mediocristan zurück zu kehren mit der Hoffnung, jene Seelen in Mediocristan anzuspornen und sich selbst zu öffnen für eine andere Lebensanschauung. Sie wissen, dass viele ihrer Mitseelen in Mediocristan an die Notwendigkeit glauben oder wünschen, sich selbst zu ändern.

Unterdessen glauben die Seelen in Mediocristan, dass jene, die die Grenzen zu Extremistan überquerten, ein interessanteres Leben mit vielfältigeren Erfahrungen leben. Und während sie lieben würden, auch aus Mediocristan zu ziehen, tun sie nichts und bleiben in Mediocristan.

Sehr häufig fühlen sich Seelen, die zum Extremistan Gefühl reisten, enttäuscht, wenn sie zurück an Mediocristan gelangen. Sie fühlen sich unwohl in der Gesellschaft von Mediocristan und sie fühlen sich von den Seelen in Mediocristan nicht verstanden. Als Reaktion auf diese Enttäuschung gehen einige zurück zu den alten Richtlinien, wissend, dass sie ihr Wahrheitsselbst unterdrücken. Andere bewegen sich zurück zu Extremistan und
trennen sich vollständig von Mediocristan.

Die Seelen in Mediocristan beobachten die Abenteuer von Extremistan im Fernsehen. Sie gehen auch zu den Ausstellungen oder hören Musik von den Künstlern, die in Extremistan wohnen. Tief in ihren Seelen haben sie den Wunsch und stellen sich vor, dass sie die Grenzen selbst überqueren könnten. Aber dann hält Furcht oder der Komfort von Mediocristan sie zurück.

In leisen Momenten wagen sie einen heimlichen Blick von der anderen Seite der Grenze. Sie können viel von dem fühlen, was dort los ist. In solchen Moment ist eine einsame Träne das einzige Sichtzeichen einer leisen Resignation der meisten Seelen in Mediocristan.





Anmerkung vom Autor: Ich brauche Ihnen die Moral der Geschichte nicht zu erklären,
ich möchte Sie nur daran erinnern, die Sterne zu erreichen und sich nicht fest zu setzen. *"

* -- Martin Zoller
       mz@martinzoller.eu www.martinzoller.eu

 

  

 

 

 
Als die Welt erschaffen wurde, kämpften Erster Mann und Erste Frau um Wärme, um Ersten Winter zu überleben.

So ging es auch Erste Hündin. Im tiefsten Winter warf sie ihre Welpen. Jede Nacht bettete sie sich in einen Busch und sah sehnsuchtsvoll auf das Feuer, das Erster Mann und Erste Frau warm hielt.

Der erste Winter war eisig, so kalt, dass Erster Hündin sich nicht getraute, ihre Welpen für die Suche nach Nahrung für ihren eigenen Bauch allein zu lassen, aus Angst, sie würden erfrieren in ihrer Abwesenheit. Sie legte sich zum Schutz um sie herum, doch der Wind war bitterkalt. Ihr Bauch schrumpfte vor Hunger, und bald hatte sie keine Milch mehr. Der kleinste Welpe starb und Erste Hündin fühlte, wie auch ihre Lebenskraft schwand, als sie für die verbliebenen Welpen sorgte. Die Angst um das Leben der Kleinen sagte ihr, dass sie keine andere Wahl hatte, als sich dem Feuer zu nähern und Erste Frau und Ersten Mann zu bitten, die Wärme des Feuers und Nahrung mit ihr zu teilen. Langsam kroch sie zum Feuer und sprach zu Erster Frau, die selbst hochschwanger war:

«Ich bin eine Mutter und bald wirst auch Du eine sein. Ich will, dass meine kinder überleben, wie Du es für die Deinen willst. Ich schlage dir einen Pakt vor»

Erste Frau und Erster Mann hörten ihr zu.
«Ich sterbe bald, nehmt meine Welpen, zieht sie auf und gebt ihnen den Namen Hund. Sie werden Eure Beschützer sein, werden Euch vor Gefahren warnen, Euch warm halten, Euer Lager behüten und sogar ihr Leben geben, um Euch und Eure Kinder zu beschützen. Sie werden Euch und den folgenden Generationen gute Kameraden sein, niemals den Platz an ihrer Seite verlassen, solang es die Menschen gibt. Dafür sollt Ihr die Wärme Eures Feuers und die Nahrung mit ihnen teilen. Ihr werdet meinen Kinder Liebe und Freundlichkeit geben, sie pflegen, wenn sie krank werden, wie Ihr es mit Euren eigenen Kindern tut. Wenn sie Schmerzen haben, werdet Ihr ein scharfes Messer an ihre Kehle setzen, um ihr Elend zu gnädig zu beenden.

Als Gegenleistung erhaltet Ihr die Loyalität und Treue meiner Kinder und all ihren Nachkommen bis zum Ende der Zeit».

Erste Frau und erster Mann waren einverstanden. Erste Hündin ging zu ihrem Nest im Busch und brachte mit ihrer letzten Kraft jeden Welpen einzeln zum Feuer. Während sie dies tat, brachte Erste Frau ihr Kind zur Welt, wickelte es in Hasenfell und legte es zu den Welpen am Feuer. Erste Hündin legte sich dazu, leckte noch mal ihre Welpen, dann ging sie in die Nacht, um unter den Sternen zu sterben.

Doch bevor sie in der Dunkelheit verschwand, sprach sie noch mal zu Erster Frau:

«Meine Kinder werden diesen Pakt einhalten für alle Generationen. Aber wenn der Mensch ihn bricht, wenn Du oder Deine Kindeskinder einem Hund Wärme oder Nahrung verweigert oder einen gnädigen Tod, werdet Ihr von Krieg, Hunger und Krankheiten geplagt sein. So wird es sein bis der Pakt von der Menschheit wieder erfüllt wird».

Mit diesen Worten trat sie in die Nacht und schickte ihren Geist zum Schöpfer.

 

Legende der Lakota-Sioux

 

 

 Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und zu jeder Gelegenheit
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist.
Von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: das nennt man Vertrauen.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind, gegen meine Wahrheit zu leben.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen,
und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man Reife.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man Ehrlichkeit.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Drogen, Situationen
und von allem, was mich immer wieder herunter zog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das gesunden Egoismus.
Heute weiß ich: das ist Selbstliebe
.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer Recht haben zu wollen.
So habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: das ist Demut.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in DIESEM Augenblick, wo ALLES stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es Bewusstheit.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute Herzensweisheit.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN!


Charlie Chaplin am 16. April 1959, seinem 70. Geburtstag

 

 

 

 

 

 

 

 

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