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Ent - Sorgen

 

 



Ich habe mich in den letzten Monaten, zusätzlich zur bisherigen Energetischen Gebäudereinigung, etwas ausführlicher mit Feng Shui beschäftigt. Wo ich bisher im Vorfeld bei der energetischen Reinigung (materiell) nur mit Essig und/oder Salz gearbeitet habe, lasse ich jetzt die zusätzlich gemachten, eigenen Erfahrungen miteinfließen. Und die sind großartig!

Auch der Titel ist absichtlich so gewählt. Denn es geht nicht nur um unnütze Dinge wegwerfen - um die ich mir sprichwörtlich keine Sorgen mehr machen muss, weil sie weg sind, ich keine Arbeit mehr damit habe und somit mehr Zeit - sondern setzt sich auch auf anderer Ebene fort, nämlich sich von ebenso unnützem Gedankengut zu befreien, und sich auch um vieles andere keine Sorgen mehr zu machen - das allerdings habe ich erst im Verlauf meines physischen ent-sorgens hier zuhause ganz stark gespürt.


Alles, was unnötig aufgehoben wird, stört massiv den Energiefluss und damit meine ich nicht unbedingt nur den auf unserer geistigen Ebene, sondern auch seine gewaltige Auswirkung auf unsere physische - eben immer alles in Wechselwirkung. In diesem Fall habe ich mit der physischen Ebene angefangen. Und wie wir gleich sehen werden, hat all das große Auswirkungen auf unsere Wünsche und deren Manifestation.

Wie wir im Alltag beobachten können, kommt z.B. in einer Ecke einer sauberen Stadt zu einer weggeworfenen Zigarettenschachtel ganz schnell noch mehr dazu. Oder aber jemand schmeisst seinen Sperrmüll in den Wald und ganz schnell entsteht eine wild wuchernde Müllhalde. Gleiches zieht Gleiches an. Wir kennen das von zuhause sicherlich auch, man fängt mit einer man-weiß-nicht-wohin-damit Schachtel an - und ruckzuck ist sie voll.

Wenn man nun immer mehr Möbel in ein Haus stellt, wird es logischerweise immer voller. Das geht soweit, dass unsere körperliche Beweglichkeit eingeschränkt wird, weil wir um alles umzu laufen müssen.
Reichen die Schränke nicht mehr aus und werden Kisten und Körbe dazugestapelt, verstärkt sich diese Situation noch.
Wenn wir uns also irgendwann zugeparkt haben, kann das bis zu kompletter Lähmung führen, d.h. man kann sich 1.) nicht mehr richtig bewegen und 2.) wird jeder Anflug von Ordnung, Sortieren und Aufräumen, von sauber ganz zu schweigen, angesichts des Berges von Krempel (ich nenn das jetzt mal ganz frech so) im Keim erstickt. Man weiß nicht mehr, wo sich was befindet, man weiß nicht, wo anfangen und vor allem weiß man nicht, wohin damit. All das betrifft auch vollgeräumte Keller, Dachböden, Schuppen und Garagen.

Nun, jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt! Also irgendwo anfangen und dann rigoros aus-misten. Alles, was lange weder gebraucht, noch benutzt wurde, fliegt raus.
Das Argument, spätestens nach einer Woche hätte man vielleicht eins davon gebraucht, ist nicht wirklich relevant, weil es seltener zutrifft als ursprünglich angenommen, es fällt dann nur mehr auf.
Das gilt auch für Kleidung, die nicht mehr passt. Und mal ganz ehrlich: wer würde die alten Klamotten denn noch anziehen wollen, wenn sie denn irgendwann mal passen würden? Sie sind dann nicht nur alt oder unmodern (was nicht wirklich schlimm wäre), aber sie tragen eine Energie in sich, die dem jetzigen Energielevel nicht mehr entspricht und somit wahrscheinlich gar nicht mehr angezogen würden, einfach weil man sich darinnen nicht mehr wohlfühlte. Außerdem stünden sie dem Prinzip der Fülle, das alles da ist, wenn wir es uns wünschen, entgegen. Bei einem oder zwei heißgeliebten Teilen gibt es sicherlich die Ausnahme, aber für den Großteil des Inhaltes deutscher Kleiderschränke trifft das wohl nicht zu. Wenden wir uns damit an karikative Einrichtungen, Sozialstationen, das rote Kreuz oder die Gemeinde. Für Anfänger des ent-sorgens gibt es Altkleidercontainer, das geht schneller und enthebt einen aller Zweifel - denn was weg ist, ist weg.

Das gleiche gilt verstärkt für alles, was kaputt ist. Entweder wir reparieren es umgehend - oder es wird endgültig weggeworfen. In seinem defekten Zustand ist es einfach nur unnütz und wird weiter Defektes anziehen.

Natürlich werden wir Dinge behalten, an denen unser Herz hängt, Erinnerungen an Menschen und Situationen, die uns wichtig waren und sind. Aber wenn wir uns klarmachen, dass dies alles sowieso auf immer in uns lebendig bleiben wird, jedes Mal, wenn wir uns erinnern, dann brauchen wir dazu keine ganzen Sammlungen.

Wenn wir vom Gesetz der Anziehung ausgehen, kommen wir logischerweise zu dem Schluss, dass wir anziehen, was DA ist, also: jede Menge unnützer oder kaputter Krempel!
Also müssen wir erst loslassen, bevor wir Neues erhalten, vorher ist dafür ja gar kein Platz. Es gibt sicherlich vieles, was man einfach verschenken kann und worüber ein Anderer sich freut. Alles andere werfen wir weg. Und wenn es mal wirklich ein Teil erwischen sollte, was nach einer Woche gebraucht würde - im Vertrauen auf die Fülle des Universums werden wir es dann auch haben.
Wenn wir so eine Aktion erst mal durchgezogen haben, werden wir sehr viel bewußter mit dem umgehen, was wir haben und es auch mehr in Dankbarkeit zu schätzen wissen. Außerdem werden wir nicht mehr alles haben wollen (es soll ja nicht ruckzuck aussehen wie vorher) und unsere Wünsche werden weniger, aber dafür differenzierter werden und nur noch vom Herzen kommen und deren Erfüllung wird uns auf jeder Ebene zufriedener machen als je zuvor. Unsere Wünsche werden sich auch möglicherweise mehr von der materiellen Seite wegbewegen und sich auf Wesentlicheres zubewegen, nämlich Liebe, Vertrauen in das Leben (Vertrauen in die Liebe, Gott, das Universum, das Alles-Was-Ist oder wie man es auch nennen mag) generell und das für uns gesorgt wird, egal in welcher Situation wir uns gerade befinden.



Ganz wichtig: Es geht hier keinesfalls darum, wie ein Mönch zu leben. Ganz im Gegenteil: Wir sollen alles haben, was wir zu unserem persönlichen Wohlfühlen brauchen, alles was wir lieben, was uns erfreut und was uns Spass macht!
Und wenn wir uns beim ent - sorgen diese Fragen stellen: "liebe ich es?" "brauche ich es?" "macht es mir Spass?" oder "räume ich etwas immer wieder von a nach b und ärgere mich darüber" - dann fühlen wir automatisch, von welchen Dingen wir uns leichten Herzens trennen können.






 

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